Ausbau der Windenergie: „Was passiert, ist ein Verzögern und Hinausschieben“


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Ausbau der Windenergie: „Was passiert, ist ein Verzögern und Hinausschieben" Nordwest-Zeitung Der Ausbau der Windenergie in Hatten droht auf die lange Bank geschoben zu werden, befürchten Kritiker. Argumente wie „Synergieeffekte nutzen" ließen ungenutzte Zeit verstreichen. Bild: DPA Betrifft: „Nicht alle haben es beim Thema eilig', Hattens Ratsfraktionen und die Windenergie Bei dem Thema Windenergie auf den Landkreis zu setzen, heißt die Windenergie auf die lange Bank zu schieben. Warum? Wird geglaubt, die Flächenziele unserer Gemeinde können wir auf andere Gemeinden schieben? Es wird von Synergieeffekten gesprochen. Diese Effekte können auch genutzt werden, wenn bereits mit der Flächenplanung durch unsere Gemeinde begonnen wird. Denn eine Flächennutzungsplanung sagt nur aus, hier sind Windräder vorstellbar! Ob tatsächlich Windkraftanlagen gebaut werden, wird durch den Bebauungsplan gesteuert.
Voraussetzungen für Bebauungspläne sind aber entsprechend ausgewiesene Flächen für Windkraft im Flächennutzungsplan. Was hält uns ab, mit der Planung und Beurteilung von Flächen für Windenergie jetzt zu beginnen? Das schließt keine Absprachen mit anderen Gemeinden oder dem Landkreis aus. Es wird nur auf das Gaspedal gedrückt! Denn, wir müssen jetzt handeln und nicht auf den Landkreis oder andere Gemeinden warten. Zwar ist Mitte Januar ein Gespräch mit dem Landkreis und der Gemeinden beabsichtigt. Ein Gespräch ersetzt aber keine Planungen! Jede Gemeinde muss ihre Flächen planen und im Flächennutzungsplan für Windenergie ausweisen. Was derzeit in der Gemeinde passiert, ist ein Verzögern und Hinausschieben. Für langwierige Verhandlungen ist keine Zeit. Im Zweifel müssen wir unsere Windenergie ohne den Landkreis planen. Meine Meinung!!! Martina Schleef-Brinkema Hatterwüsting



