„Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen“


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„Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen" 07.03.2023, 16:25 Uhr Am Freitag, 10. März, findet im Landgasthaus Brüers in Munderloh ein „Bürgergespräch" ein, zu dem das Team Hatten einlädt. Das Thema lautet: „Wohin mit der Windkraft?" Der Windpark an der Hatter Landstraße Archiv/Fademrecht Munderloh - Das Thema Windkraftausbau boomt in der Gemeinde Hatten. Nach einem öffentlichen Informationsabend der SPD in der vorigen Woche folgt am Freitagabend, 10. März, ab 19 Uhr ein „Bürgergespräch", zu dem die Fraktion Team Hatten die Einwohnerinnen und Einwohner in das Landgasthaus Brüers, Munderloher Straße 22, einlädt. Die Fragestellung lautet: „Wohin mit der Windkraft?" Früher beteiligen
Ratsherr Walter Schleef, Sprecher des Teams Hatten, blickt für die Einladung acht Jahre zurück. „Im Februar 2015 hatten sich Bürger der Gemeinde Hatten mit den gewählten Kommunalpolitikern über den Windpark an der Hatter Landstraße ausgetauscht. Ein Ergebnis damals: die Bürger wurden zu spät in die Flächennutzungsplanung der Gemeinde für die Windenergie einbezogen." Schon damals sei klar geworden: Bei der Planung von Sonderflächen für die Windenergie hing Hatten weit hinter den Nachbargemeinden her. Eine Überarbeitung des Flächennutzungsplans der Gemeinde im Sinne der Bürger sei am Widerstand im Rat gescheitert. Schleef findet: „Diese Fehler der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen." Noch heute liege Hatten mit derzeit 0,85 Prozent der Fläche für die Windkraft deutlich unter dem Durchschnitt im Landkreis (ca. 1,3 Prozent). Die Kreisverwaltung will ein Energiekonzept zum Ausbau von Windenergie bis Mitte 2024 erarbeiten und dazu die ausgewiesene Fläche auf 2,2 Prozent fast verdoppeln. Erst danach soll es in die politischen Beratungen gehen. Das muss angesichts der Bedeutung für die künftige Energieversorgung schneller gehen, ist Schleef überzeugt. „Ob Befürworter oder Gegner der Windkraft: Wenn wir nicht wissen, welche Flächen der Bürgermeister der Kreisverwaltung bei der Planung anbieten wird, werden Bürgerinnen und Bürger wieder an dem Zeitpunkt übergangen, an dem die Flexibilität der Planung und Mitbestimmung der Bürger am größten ist: Jetzt!" Antrag gescheitert Im Hatter Gemeinderat hatte Team Hatten bereits den Antrag gestellt, die Potenzialflächen für Windkraft in der Gemeinde durch Aufnahme in den Flächennutzungsplan auszuplanen. Das Ausbauziel solle nicht unter 2,2 Prozent der Gemeindefläche liegen, eine Abstimmung mit den Nachbargemeinden und dem Landkreis sei vorzunehmen. Mit einem Änderungsantrag habe die SPD gemeinsam mit FDP und CDU den Antrag leider „geschluckt". Schleef: „Darin sehen wir eine Verhinderungspolitik
zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger und der Gemeinde." Diesen Artikel teilen oder kommentieren



