Keine Mehrheit für Solarkataster


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Solaranlagen auf Dächern: In der Hatter Politik derzeit ein Thema. BILD: DPA Keine Mehrheit für Solarkataster ENERGIE Team Hatten scheitert mit Antrag — Parteien über Vorgehen uneins GEMEINDE HATTEN/FA - Das Team Hatten ist mit seinem Antrag für ein künftiges Solarkataster in der Gemeinde Hatten im Bau- und Planungsausschuss gescheitert. Neben ihrem Vertreter im Ausschuss, Ratsherr Walter Schleef, stimmten noch Nicole Angele und Adolf Oltmann (beide CDU) dafür, die Gemeinde möge das Erstellen einer entsprechenden Datenbank durch ein externes Unternehmen prüfen. Etwa 4000 bis 8000 Euro hätte das nach ersten Informationen seitens der vom Team Hatten kontaktierten Firmen gekostet. Die übrigen acht Ausschussmitglieder stimmten gegen den Beschlussvorschlag. Aufseiten der anderen Ratsfraktionen wird offensichtlich von einem deutlich größeren Aufwand ausgegangen (SPD) bzw. argumentiert, die relevanten Daten lägen für jeden investitionswilligen Bürger bereits vor (Grüne). Schleefs Verweis auf gute Beispiele wie die Stadt Oldenburg oder die Gemeinden Edewecht und Bad Zwischenahn verhallten wirkungslos. Ganz allein den Bürgern überlassen, in erneuerbare Energien zu investieren, wollen die Ratsfraktionen dann aber wohl doch nicht. Es müsse dringend bei den öffentlichen Gebäuden Photovoltaik installiert werden, plädierte Johannes große Beilage. Sein Fraktionskollege Sven Eric Schnittker hält in diesem Zusammenhang auch Genossenschaftsmodelle für denkbar. In einen konkreten Antrag wurde beides aber noch nicht gegossen. Die SPD hatte ihrerseits im Winter 2021 für ein Baugebiet in Kirchhatten eine 50-prozentige Nutzung der Dachflächen für PV-Anlagen festschreiben wollen, am Ende gab es aber nur eine Mehrheit für die 30-Prozent-Marke. Beim Thema PV-Anlagen in der Landwirtschaft wird nicht nur in Hatten — auch noch um eine verträgliche Lösung gerungen. CDU-Ratsherr Bernhard Collin und Ratsfrau Nicole Angele sehen, was ein Kataster angeht, auch den Landkreis in der Pflicht. Künftig lieber Bürger-PV statt eines Bürgerwindparks sollte es geben, findet FDP-Ratsfrau Petra Schütte-Lange. Ihr Fraktionskollege Mathias Waschka sieht bei dem Thema Photovoltaik derzeit grundsätzliche Hindernisse: Lange Wartezeiten wegen fehlender PV-Module auf dem Markt.



