Klimakrise und erneuerbare Energien: Nicht alle haben es beim Thema eilig


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Klimakrise und erneuerbare Energien: Nicht alle haben es beim Thema eilig Nordwest-Zeitung Sonne und Wind sind erneuerbare Energiequellen, auf die es in der Klimakrise ankommt. Bild: Archiv Gemeinde Hatten Die letzten Kernkraftwerke werden endgültig im Frühjahr 2023 in Deutschland abgeschaltet. Gas und Kohle als Energieträger sind wegen ihrer C02-Bilanz nicht zukunftsfähig. Bleibt nur der Umstieg auf regenerative Energiequellen wie Sonnenlicht und Wind. So stellt sich wenige Tage vor dem Ende des Jahres 2022 die Lage in der Gemeinde Hatten da. Am populärsten sind Vorhaben, die aus Licht Energie erzeugen wollen und das auf größeren Freiflächen. Sieben Anträge lagen für sogenannte Agri- Photovoltaikanlagen auf Hatter Gemeindegebiet im Rathaus vor. Drei davon haben vor kurzem grünes Licht erhalten, ein weiteres Vorhaben wurde zurückgestellt, drei erhielten eine Absage.
Keinesfalls werde die SPD zulassen, dass der Naturschutz unter die Räder komme. Solange in Weser-Ems Windkraft- und Biogasanlagen abgeschaltet würden, weil zeitweise zu viel Energie zur Verfügung stehe, bleibe noch Zeit. Der Gesetzgeber sei gefordert, genügend Fernleitungen zur Verfügung zu stellen oder den Bau von Wasserstoffanlagen lukrativ zu gestalten. Am Ende einstimmig Für die Grünen unterstreicht Fraktionsvorsitzender Johannes große Beilage, seine Fraktion wolle „zügig an dem Thema weiterarbeiten." CDU- Fraktionsvorsitzender Adolf Oltmann hält ein gemeinsames, abgesprochenes Vorgehen im Landkreis für dringend erforderlich. „Wenn wir in Hatten vorpreschen, laufen wir Gefahr, dass der Kreis unsere Entscheidungen wieder kippt." Es gelte mit Bedacht und ohne Zeitdruck weiterzumachen. Stellvertretend für die spricht sich Petra Schütte- FDP Lange „gegen Schnellschüsse" bei diesem Thema aus. Trotz dieser unterschiedlichen Positionen stimmten am Ende alle Fraktionen, darunter auch die Freien Wähler, dafür, die weitere Diskussion in den AGU im Januar zu verweisen.
Naturgemäß sind die planerischen Hürden und auch die Investitionskosten für einen Windpark deutlich höher. Für das Gebiet der Gemeinde Hatten ist derzeit offiziell nur ein Projekt bekannt. Die Reon AG würde gerne im Gebiet „Hinterm Holz" bei Kirchhatten moderne Windkraftanlagen errichten. „Endlich handeln" Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt hatten sich Vertreter der allermeisten Fraktionen vor kurzem eher defensiv, abwartend geäußert und auf ausstehende Entscheidungen auf Landesebene verwiesen. Nur das Team Hatten setzt sich aktuell ganz deutlich für einen schnellen und konsequenten Ausbau der Windkraftnutzung ein und legte im Rat einen Antrag mit dem Ausbauziel nicht unter 2,2 Prozent der Gemeindeflächen vor. „Wir müssen die Schlüsselstellung der Kommunen begreifen. Wir müssen endlich handeln, um der Klimakrise zu begegnen", so Sprecher Walter Schleef. Damit schafft er, wie die letzte Ratssitzung in diesem Jahr zeigte, bei den anderen Erklärungsbedarf. Bürgermeister Guido Heinsch betont, er und seine Amtskollegen im Landkreis Oldenburg seien sich einig, gemeinsam das Thema anzupacken. Im Frühjahr werde mit den Ergebnissen eines Planungsbüros gerechnet, das im Auftrag des Landkreises die „Qualität der Flächen" im Hinblick auf einen Windparkstandort prüfe. „Wir wollen nichts blockieren oder untätig sein", so Heinisch. „Bleibt noch Zeit" habe „selbstverständlich ein sehr großes Interesse an der Dle SPD Versorgung unseres Landes mittels regenerativer Energie", sagt AGU- Vorsitzender Axel Brammer (SPD). Gemeinsam mit den kreisangehörigen Gemeinden werde ein Energiekonzept nach den gesetzlichen Vorgaben erarbeitet. „Nicht Windenergieanlagenbauer geben uns vor, an welcher Stelle Anlagen gebaut werden. Das entscheidet die Politik." Bei den Entscheidungen sei ausdrücklich die Bevölkerung zu beteiligen.



