Pressevon Simon Kiel

Mangelnde Verpflegung an der Waldschule Sandkrug

Mangelnde Verpflegung an der Waldschule Sandkrug
25.01.2022
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Mangelnde Verpflegung an der Waldschule Sandkrug BILDUNG Team Hatten bemängelt fehlende Entscheidungsgrundlagen bezüglich der Mensa VON WERNER FADEMRECHT SANDKRUG - Das Team Hatten kritisiert den Umgang der Gemeinde mit der seit Sommer nicht mehr in Betrieb befindlichen Mensa an der Waldschule und verweist in diesem Zusammenhang auf einen Erlass des Niedersächsischen Kultusministeriums. Alle Ganztagsschulen in Niedersachsen seien verpflichtet, eine Mittagsverpflegung anzubieten. Das Mittagessen und sonstige in der Schule angebotene Getränke und Esswaren sollten eine ausgewogene Ernährung sicherstellen, heißt es in dem Ministeriumsschreiben vom 1. August 2014 („Die Arbeit in der Ganztagsschule"). Gesundes Essen „Schüler und deren Eltern werden die Initiative der Schulleiterin, Frau Müller, für eine betriebsbereite Mensa an Blick in die seit Sommer ungenutzte Mensa der Waldschule. der Waldschule in Sandkrug begrüßen. Der Einsatz ist gut begründet, so bedauerlich auch klingen mag, dass längst nicht jedes Kind von zuhause Essen mitbegeeignetes kommt", zitiert Ratsherr Walter Schleef aus einem NWZ-Bericht. Dass Hattens Bürgermeister, Guido Heinisch, hier unterstützen möchte, sei folgerichtig, so Schleef. Allerdings müsse dabei mehr Wert auf eine gesunde Ernährung gelegt werden, als es gemessen an den bisherigen Ankündigungen sich andeute. Mehr als fraglich sei außerdem, dass der Gemeindekasse alleine für die Waldschule dadurch ein prognostiziertes Minus im fünfstelligen Bereich drohe. „Zukünftig werden auch Grundschulen ganztägig sein. Wollen Eltern eine Mensa für ihre Kinder — egal wo —, müssen die Kosten dafür grundsätzlich von den Erziehungs- BILD: FADEMRECHT berechtigten getragen werden", so der Team-Hatten- Sprecher. Bei sozialen Härtefällen habe sich der Staat, gegebenenfalls die Gemeinde, daran zu beteiligen. Viele Fragen offen Durch das nicht mit dem Gemeinderat abgestimmte Vorgehen seien Erwartungen bei der Waldschule, Schülern und Eltern sowie dem Geschäftsführer der Hatten Freizeit GmbH geweckt worden, die es einzufangen gelte, meint das Team Hatten. Es gelte Fragen wie die folgenden zu beantworten: Wie viele Schü- 1er, Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen würden sich verbindlich für eine Teilnahme an bereitgestellten Mahlzeiten beteiligen? Welche Kosten wären akzeptabel? Gibt es vergleichbare Forderungen anderer Schulen und Kitas in der Gemeinde? Wie regeln das die Nachbargemeinden? „Dann hätten wir Entscheidungsgrundlagen. Vorher nicht", so Schleef. Team Hatten empfiehlt dem Bürgermeister daher, sich mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung in Verbindung zu setzen. „Good- Practice-Schulen, in Oldenburg mit etwa 30 ooo Schülern und 3800 Essensteilnehmern pro Tag sind gerne bereit, ihre Erfahrungen zu teilen", ist Schleef überzeugt.

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