Pressevon Simon Kiel

Startschuss für Kunstrasenplatz gefallen

Startschuss für Kunstrasenplatz gefallen
15.07.2022
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Erster Spatenstich für den Kunstrasenplatz in Sandkrug (von links): Planer Finn Ziemer, Benjamin Hein und Olaf Tahden (beide Fa. Richter Landschaftsbau), Frank Stutz (Bauamt), Derya Yildirim (SPD), Walter Schleef (Team Hatten), Hergen Tegtmeier (SWO), Bürgermeister Guido Heinisch, Adolf Oltmann (CDU), Rainer Grundmann, Torsten zur Brügge (beide SWO), Gerold Vink und Jürgen Lueken (beide TV Munderloh). BILD: WERNER FADEMRECHT Startschuss für Kunstrasenplatz gefallen SPORTANLAGE Bauphase dauert vier Monate — Kein Zugang über Ladestraße VON WERNER FADEMRECHT SANDKRUG - Die Arbeiten für den ersten Kunstrasenplatz in der Gemeinde Hatten haben in dieser Woche bei Schwarz- Weiß Oldenburg in Sandkrug begonnen. Ein Bagger der Firma Richter Gartenlandschaftsbau (Wiefelstede) schabt derzeit den Rasen und mehrere Zentimeter des darunter liegenden Bodens vom Platz eins des Vereins. Am Mittwochnachmittag fanden sich Vertreter der Gemeindeverwaltung, dreier Ratsfraktionen und der Hatter Fußballvereine für den symbolischen Spatenstich auf dem Gelände, an der Straße „Am Sportplatz", ein. Ladestraße abgesperrt Der Naturrasen muss platz machen für ein 104x68 Meter großes Kunstrasenspielfeld. Über einer Schotterschicht werden in weiteren Arbeitsschritten dann die Schichten für den eigentlichen Sportplatz aufgetragen. Die Entwässerung soll nach Angaben von Finn Ziemer (Planung von Sportstätten, Osnabrück) über Drainage-Elemente und Versickern direkt auf dem nur leicht geneigten Platz (0,8 Prozent Gefälle) erfolgen. Die alten Flutlichtmasten und -lampen bleiben an Ort und Stelle. Das gilt auch für die Parkplätze in Verlängerung der Straße Am Sportplatz und weiterer an der Ladestraße, nahe dem SWO-Tennis- STIMMEN ZUM KUNSTRASENPLATZ Bürgermeister Guido Heinisch sieht den Bau des Kunstrasenplatzes auch als Antwort auf ein Problem an anderer Stelle. Die den Sportvereinen zur Verfügung stehenden Hallenzeiten seien halt nur begrenzt. Ein durchgängig bespielbarer Sportplatz biete deshalb eine gute Alternative. Derya Yildirim, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und zugleich Vorstandsmitglied der TSG Hatten-Sandkrug, betont: „Gerade Kinder haben in der Pandemie genug gelitten. Sie müssen zurück auf die Sportplätze, um wieder körperlich aktiv zu werden." Deswegen stehe man voll hinter dem Projekt. Adolf Oltmann, CDU-Fraktionsvorsitzender, sagt, seine Partei habe sich die Entscheidung nicht leicht geheim. Ein 1,6 Meter breiter Weg für Radfahrer und Fußgänger wird neu angelegt und vor dem bestehenden Wall zum Parkplatz und parallel zur Bahn in Richtung Ladestraße führen. Für die Zeit der Bauarbeiten am Sportplatz, schätzungsweise vier Monate, versperrt aus Sicherheitsgründen ein Bauzaun diesen Weg zur macht. Ausschlaggebend sei am Ende, dass es sich um „die neueste Generation der Kunstrasenplätze" handele. Stattdessen Winterrasen anzusäen, sei keine wirkliche Alternative, so der Landwirt. „Der würde im Sommer auf diesem Boden vertrocknen. " Walter Schleef, Sprecher des Team Hatten, verweist auf die demokratische Mehrheitsentscheidung, die dem Bau des Platzes vorausgegangen ist. „Wir freuen uns für die Vereine. Allerdings finden wir, dass mit der Petition und der Finanzierung des Projektes transparenter hätte umgegangen werden müssen." Johannes große Beilage überreichte für die Fraktion der Hatter Grünen der NWZ eine schriftliche Erklärung, warum sie dem Spatenstich Ortsmitte. Nach seiner Fertigstellung wird der Sportplatz durch einen verschließbaren, bis zu sechs Meter hohen Ballfangzaun für die Öffentlichkeit gesperrt. Lärmschutz spielt bei dem Projekt auch eine Rolle. 24 Meter lang und vier Meter hoch werde eine begrünte Anlage sein, betont Bürgermeister Guido Heinisch. Die Gesamtbewusst fernbleibe. Sport und damit auch Fußball seien wichtig für das soziale Miteinander. „Aus diesem Grund haben wir uns für einen Kunstrasenplatz für alle Vereine ausgesprochen, vor Jahren, als die Planung noch auf dem südlicher gelegenen Trainingsplatz lag und der Kostenansatz bei weniger als der Hälfte." Ökologisch und auch sozial besser verträglich wäre es gewesen, die in mehreren Gemeindeteilen vorhandenen Fußballplätze Zug um Zug als Winterrasenplätze zu entwickeln und zu ertüchtigen. Die FDP-Fraktion fehlte ebenfalls, allerdings nicht aus politischen Gründen, wie ihr Vorsitzender Stephan Möller auf Anfrage der NWZ bestätigte. „Termingründe. Wir sind leider alle berufstätig. " kosten für das nicht unumstrittene Projekt — vor allem die unmittelbaren Anlieger positionierten sich gegen die Pläne und sammelten über 400 Stimmen bei einer Online-Petition — belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro. Es gebe dank einer Ausnahmeregelung noch die Chance auf eine nachträgliche Förderung, so der Bürgermeister. Start vor fünf Jahren Bauherr ist die Gemeinde Hatten, die auch Eigentümerin des SWO-Sportplatzes ist und diesen langfristig an den Verein verpachtet hat. Die SWO-Fußballabteilung zählt t nach Angaben von Abteilungsleiter Torsten zur Brügge 430 Mitglieder, hinzu kommen in Sandkrug 240 Tennisspieler. Erste Überlegungen für den Bau eines Kunstrasenplatzes hatten vor fünf Jahren in der Gemeinde begonnen und wurden in einem Arbeitskreis, in dem SWO, TV Munderloh und TSG Hatten-Sandkrug vertreten waren, besprochen. Mehrere Standorte, u. a. beim Freizeitzentrum Kirchhatten, waren im Gespräch und wurden wieder verworfen. In Sandkrug sollte der Kunstrasen eigentlich den Platz zwei des Vereins ersetzen. Das scheiterte letztendlich an dem unmittelbar angrenzenden Landschaftsschutzgebiet. Parallel zum Sportplatzbau laufen noch die abschließenden Arbeiten des OOWV, der vom Auversle-Hamon-Platz ausgehend, die Leitungen erneuert. Am Dienstag hatte sich deshalb ein Laster, der die Glascontainer abfährt, in der Straße Am Sportplatz festgefahren und für Aufregung bei Anliegern gesorgt. Ein Unimog des Abschleppunternehmens Koopmann zog ihn wieder aus dem weichen Untergrund.

Erster Spatenstich für den Kunstrasenplatz in Sandkrug (von links): Planer finn Ziemer. Benjamin Hein und Olaf Tahden (beide Fa. Richter Lanc9 schaftsbau), Frank Stutz (Bauamt), Derya Yildirim (SPD). Walter Schleef (Team Hatten), Hergen Tee tmeier (SWO). Bürgermeister Guido Heinisch. Adolf Oltmann (CDU), Rainer Grundmann, Torsten zur Brügge (beide SWO), Gerold Vink und Jürgen Lueken (beide TV Munderloh). Startschuss für Kunstrasenplatz gefallen SPORTANLAGE Bauphase dauert vier Monate — Kein Zugang über Ladestraße WERNER FADEMRECHT SANDKRUG - Die Arbeiten für den ersten Kunstrasenplatz in der Gemeinde Hatten haben in dieser Woche Ih*i Schwarz- Weiß Oldenburg in Sandkrug Ein Bagger der Firma Richter Gartenlandschafts• bau (Wiefelstede) schabt derzeit den Rasen und mehrere Zentimeter des darunter lie genden Bodens vom Platz eins des Vereins. Am Mittwochnachmittag fanden sich Vertreter der Gemeindeverwal• tung. dreier Ratsfraktionen und der Hatter Fußballvereine für den symbolischen Spatenstich auf dem Gelånde, an der Straße «Am Sportplatz". ein. Der Naturrasen muss platz machen für ein J04X68 Meter großes Kunst rasenspielfeld. einer Schotterschicht werden in weiteren Arbeitsschritten dann die Schichten für den eigentlichen Sportplatz aufgetragen. Die Entwässerung soll nach Angaben von Finn Ziemer (Planung von Sportstätten. Osnabrück) über Drainage-Elemente und Versickern direkt auf dem nur leicht geneigten Platz (0,8 Prozent Gefalle) erfolgen. Die alten Flutlichtmasten und -lampen bleiben an Ort und Stelle. Das gilt auch für die Parkplätze in Verlängerung der Straße Am und weiterer an der Ladestraße. nahe dem SWO•Tennis• STIMMEN ZUM KUNSTRASENPLATZ Bürgermeister Guido Heb nisch sieht den Bau des Kunstrasenpiatzes auch als Antwort auf ein Problem an anderer Stelle. Die den SSX)rtvereinen zur Verfügung stehenden Hallenzeiten sei. en halt nur Ein durchgängig bespielbarer Sportplatz biete deshalb eine gute Alternative. Derya Yildirim, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und zugleich Vorstandsmitglied der TSG HattenSandkrug, betont: -Gerade Kinder haben in der Pandemie genug gelitten. Sie müssen zurück auf die Sportplätze. um wieder kör aktiv zu werden. - Deswegen stehe man voll hinter dem Projekt. Adolf Ottmann. CDU•Frak• tionsvorsitzender. sagt. seine Parei habe sich die Entscheidung nicht leicht geheim. Ein 1.6 Meter breiter Weg für Radfahrer und Fußgänger wird neu angelegt und vor dem bestehenden Wall zum Parkplatz und parallel zur Bahn in Richtung führen. Für die 7æit der Bauarbeiten am Sportplatz. schätzungsweise vier Monate. versperrt aus Sicherheitsgründen ein Bauzaun diesen Weg zur sei am Ende. dass es sich um -die neueste Generation der Kunstrasenplåtzehan- dele. Stattdessen Winterrasen anzusäen. sei keine wirkliche Alternative, so der Landwirt. „Der würde im Sommer auf diesem Boden vertrocknen. " Walter Schleef, Sprecher des Team Hatten. verweist auf die demokratische Mehrheitsentscheidung. die dem Bau des Platzes vorausgegangen ist. -Wir freu. en uns für die Vereine. Allerdings finden wir, dass mit der Petition und der Finanzierung des Projektes transparenter hätte umgegangen werden müssen. Johannes große Beilage überreichte für die Fraktion der Hatter Grünen der NWZ eine schriftliche Erklärung, warum sie dem Spatenstich Ortsmitte, Nach seiner Fertigstellung wird der Sportplatz durch einen verschließbaren. bis zu sechs Meter hohen Ballfangzaun für die Öffentlichkeit gesperrt. Lärmschutz spielt dem Projekt auch eine Rolle. 24 Meter lang und vier Meter hoch werde eine tu•griinte Anlage sein. betont Bürgermeister Guido Heinisch. Die Gesamtbewusst fembleith Scxyrt und damit auch Fußball seien wichtig für das soziale Miteinander. „Aus diesem Grund haben wir uns für einen Kunstrasenplatz für alle Vereine ausgespro. chen. vor Jahren. als die Planung noch auf dem südlicher gelegenen Trainingsplatz lag und der Kostenansatz bei weniger ats der Hälfte.- Ökologisch und auch sozial besser verträg lich wäre es gewesen, die in mehreren Gemeindeteilen vorhandenen Fußballplätze Zug um Zug als Winterrasere plätze zu entwickeln und zu ertüchtigen. Die FDP-Fraktion fehlte ebenfalls. allerdings nicht aus politischen Gründen. wie ihr Vorsitzender Ste. phan Möller auf Anfrage der NWZ „Termingründe. Wir sind leider alle berufstätig, kosten für das nicht unumstrittene Projekt — vor allem die unmittelbaren Anlieger positionierten sich gegen die Plane und sammelten über 400 Stimmen einer On• line•Petition - sich auf Millionen Euro. Es gebe dank einer Ausnahmeregelung noch die Chance auf eine nachträgliche Förderung. so der Bürgermeister. Start vor fünf Jahren Bauherr ist die Gemeinde Hatten. die auch Eigentüme rin des SWO•SFKjrtplatzes ist und diesen langfristig an den Verein verpachtet hat. Die SWO-Fußballabteilung zählt t nach Angaben von Abteilungsleiter Torsten zur Brugge 430 Mitglieder. hinzu kommen in Sandkrug 240 Tennisspieler Erste Überlegungen für den Bau eines Kunstrasenplatzes hatten vor fünf 'ahren in der Gemeinde und wurden in einem Artwitskreis. in dem SWO TV Munderloh und TSG Hatten-Sandkrug vertreten waren. besprochen Mehrere Standorte, u. a. beim Freizeitzentrum Kirchhatten. waren im Gespräch und wur• den wieder verworfen. In Sandkrug sollte der Kunstra- Sen eigentlich den platz zwei des Vereins ersetzen. Das scheiterte letztendlich an dem unmittelbar angrenzenden Landschaftsschutzgebiet. Parallel zum Sportplatzbau laufen noch die abschheßenden Arbeiten des der Vom ausgehend. die Leitungen erneuert. Am Dienstag hatte Sich deshalb ein Laster. der die Glascontainer abfährt. in der Straße Am Sportplatz festge fahren und für Aufregung Anliegern gesorgt. Ein Unimog des Abschleppunternehmens Koopmann zog ihn wie der aus dem weichen Untergrund

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