Streit um Hattens Schulbezirke flammt auf


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Streit um Hattens Schulbezirke flammt auf BILDUNG Team Hatten kündigt wegen eines Elternbriefs Dringlichkeitsantrag an VON WERNER FADEN/RECHT GEMEINDE HATTEN - Höhere Etatwünsche der drei Hatter Schulen in kommunaler Trägerschaft und die Kapazitäten der Schulsekretariate: Damit wird sich der Ausschuss für Schule, Bildung und Kultur auf seiner Sitzung am Mittwoch, 7. Juni, 17 Uhr laut offizieller Tagesordnung beschäftigen. Möglicherweise aber auch mit einem aktuell umstrittenen Thema — den Folgen der neugeordneten Schulbezirke. Brief an die Eltern Das Team Hatten kündigte am Montag jedenfalls einen „Dringlichkeitsantrag" dazu an. Ratsfrau Andrea Porsch werde an diesem Mittwoch für einen Vertrauens- und Bestandsschutz für Schulkinder mit Einschulung vor dem Jahr 2023 und deren Eltern an der Stree ko Mehr Kinder, auch Zweitklässler aus Sandkrug, sollen an den Standort Streekermoor wechseln. ARCHIVBILD: WERNER FADEMRECHT Grundschule Sandkrug mit Standort Streekermoor bei den Fraktionen und dem Bürgermeister werben, so die Fraktion. Hintergrund ist ein Elternbrief der Grundschulleitung in Sandkrug, in dem Eltern gebeten werden, bis zum 9. Juli zurückzumelden, ob sie sich aus einer Sandkruger Klasse vorstellen können, ihre Kinder zukünftig in Streekermoor beschulen zu lassen. Es sei beispielsweise möglich, aus zwei unterschiedlichen Sandkruger Klassen Kinder in Streekermoor zusammenzuführen, so Schulleiter Jan Glander. Ziel sei es, die sehr ungleichen Klassengrößen an den Standorten auszugleichen. Es sei pädagogisch nicht sinnvoll, alle zukünftigen Kinder des 2. Jahrgangs der Klasse 2s in Streekermoor zuzuordnen, eine Entlastung der Klassen in Sandkrug aber dringend notwendig. Vertrauen bilden Team-Hatten-Sprecher Walter Schleef meint dazu: „Unseres Erachtens sollten die neuen Schulbezirke ab diesem Einschulungsjahr wirken und das kam schon reichlich spät. Wenn jetzt sogar rückwirkend längst eingeschulte Kinder verschoben werden sollen, dann geht das entschieden zu weit." Die Fraktion Team Hatten würde es daher begrüßen, wenn der Ausschuss eine Beschlussempfehlung erarbeitete, die ein Eingreifen in bereits existierende Klassen grundsätzlich ausschließt. Schleef: „Dies würde Kindern und Eltern das erforderliche Vertrauen für die Planung und die Verlässlichkeit des Schulbesuches an ihrem Standort geben." Da sowohl der Verwaltungsausschuss, als auch der Gemeinderat noch in diesem Monat zusammentreten, wäre ein vertrauensbildender Beschluss kurzfristig möglich. Für die Beratung des angekündigten Dringlichkeitsantrages muss allerdings die Tagesordnung des Schulausschusses kurzfristig geändert werden und dafür bedarf es am kommenden Mittwoch einer klaren Mehrheit, die dies mitträgt.



