Team mit politischer Bandbreite


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Team mit politischer Bandbreite GEMEINDERAT Wählergemeinschaft betont Unabhängigkeit — Offen für gute Ideen VON WERNER FADEMRECHT GEMEINDE HATTEN - Im neuen Gemeinderat wird ab November mit dem „Team Hatten" wieder eine unabhängige Wählergemeinschaft vertreten sein. 2513 Stimmen — das sind fast elf Prozent der Wäh- 1er, die mit ihren Stimmen bei der Kommunalwahl am 12. September für sie votiert haben. Die erst wenige Wochen zuvor gegründete Gemeinschaft wertet dies als großen Erfolg. „Wir sind ausgesprochen dankbar, dass die Bürger uns als parteiunabhängige Vertreter ihrer Interessen im neuen Rat wollen", sagt Fraktionssprecher Walter Schleef. „Wir werden gute Ideen der Ratsmitglieder ohne Ansehen der Parteien unterstützen." Eindeutige Ambitionen 1016 Stimmen gingen an die Liste des Teams, 1497 verteilten sich auf die neun Kandidaten. Andrea Porsch (279 Stimmen), Vedat Özipek (230) und Walter Schleef (209) liegen relativ dicht beieinander. Aber auch die anderen Newcomer wie Stephan Behrens (186) und Christine Helmer (165), die es nicht schafften, holten mehr Stimmen als mancher, der nun für andere Fraktionen im Rat sitzen wird. Die Ambitionen innerhalb des Teams seien klar, ergibt ein Gespräch mit den drei künftigen Ratsmitgliedern. Man 4. Für Team Hatten im neuen Rat. werde auch künftig im gesamten Team die Themen der Gemeinde besprechen. Fast alle wollen weiter machen. Umwelt- und Klimaschutz sowie Bürgernähe und Transparenz, das sind Ziele, die sich die Wählergemeinschaft auf die Fahnen geschrieben hat. Es sollen keine Schlagworte bleiben, sondern möglichst rasch mit Leben gefüllt werden. „Wir wollen die Hatter Bürger besser informieren und einbinden", sagt Schleef. Als ein Beispiel nennt er den im Mai mit großer Mehrheit im Gemeinderat gefassten Beschluss zum Kunstrasenplatz auf dem SWO-Sportplatz. Hier gelte es, besonders die Anlieger stärker • (v.l.) Vedat Özipek, Andrea Porsch, Walter Schleef. BILD: FA in die Beratung des Bebauungsplanes einzubinden. Für Stellvertreterinnen „Wir fühlen uns den Bürgern verpflichtet", unterstreicht Andrea Porsch. Dass sie als Mitglied der Partei „Die Linke" in manchen Fällen eine andere Sichtweise haben dürfte als ihre Fraktionskollegen, sehen alle drei entspannt. „Das Ziel aller Ratsmitglieder sollte es doch sein, Gutes für die Gemeinde zu tun", erinnert Özipek. „Am Ende geht es darum, welche Methode sinnvoll ist", so der Sandkruger Bauingenieur, der mit seiner Frau den Sandy-Shop an der Schultredde betreibt. Hier soll künftig eine „Team Hatten"-Box stehen und jedem Bürger den Kontakt zu der Wählergemeinschaft ermöglichen. Der Sandy-Shop sei ja in der jüngeren Vergangenheit bereits so etwas wie das politische Epizentrum der Hatter Kommunalpolitik geworden, witzelt Walter Schleef. Womit er nicht ganz Unrecht hat. Zumindest die beiden verbliebenen Bürgermeisterkandidaten hatten hier vor der Stichwahl Stände aufgebaut. Und da es wieder ein Mann geworden ist, sieht zumindest Team Hatten in zwei Frauen als stellvertretende Bürgermeisterinnen eine sinnvolle Erweiterung.



