Verwaltung und Bürgermeister sind weiter am Ball


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„Verwaltung und Bürgermeister sind weiter am Ball" BETREUUNG Diskussion um fehlende Kita-Plätze — Guido Heinisch weist Kritik des Team-Hatten-Sprechers zurück GEMEINDE HATTEN/FA - In der Gemeinde Hatten fehlt es momentan an bis zu 90 freien Plätzen in ihren Kitas. Die zur Verfügung stehenden Maßnahmen Einrichten einer vierten Großtagespflege, Bau sind jetzt mit neuer Kitas — großer Mehrheit im Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss positiv diskutiert worden, sie wirken allerdings frühestens mittelfristig. Die Gemeindeverwaltung weist den Vorwurf von Team- Hatten-Sprecher Walter Schleef, Politik und Verwaltung hätten zu spät auf die kritische Lage im Bereich der Kitas reagiert, zurück. Sitzungsvorlage Der Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss (SBK) habe am 20. Januar sich mit einer sehr ausführlichen Sitzungsvorlage zu dem Thema beschäftigt, so Bürgermeister Guido Heinisch zur NWZ. „In der sind wir sehr ausführlich auf die Umsetzung des Niedersächsischen Kindertagesstätten-Gesetzes und die Fachkräfteproblematik eingegangen." Thema sei dabei auch der Fachkräftemangel gewesen und ein Eckpunktepapier, das sich mit einer umfassenden Reform der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung seitens der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), der kommunalen Spitzenverbände und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) d befasst. Zu den in der NWZ vom 18. Juni genannten beiden Anträgen des Teams Hatten hatte der SBK beschlossen, finanzielle Unterstützung bei der Anwerbung von Kita-Fachpersonals und zur Unterstützung des sich in der Ausbildung befindlichen Personals zu gewähren. Ratsfrau Andrea Porsch (Team Hatten) habe sich am 20. Januar vor diesem Hintergrund selbst für die Nichtbefassung des Antrags ihrer Fraktion ausgesprochen, erinnert der Bürgermeister. Dieser Beschluss sei dann einstimmig vom Ausschuss gefasst worden. Ausbildungsproblematik Der zweite Team-Hatten- Antrag (Konzept der Gemeindeverwaltung zur Umsetzung des Niedersächsischen Gesetzes über Kindertagesstätten und Kindertagespflege) erhielt im Januar drei Ja-Stimmen, bei 7 Nein-Stimmen und einer Stimmenthaltung. Heinisch: „Hintergrund war, dass die Verwaltung in der Sitzung bereits ausführlich dazu geäußert hatte." Zudem habe die Verwaltung im jüngsten SBK auf Hinweis von Frau Porsch noch einmal auf die Beratungen hingewiesen und auch auf die Ausbildungsproblematik, die die Gemeinde alleine nicht ändern könne. Heinisch: „Verwaltung und Bürgermeister sind bei diesem Thema weiter am Ball." Dies zeige auch die Einstellung der Sozialassistenten zum 1. August 2022.



