Pressevon Vedat Oezipek

Warum sich Hattens Rat nicht einmischen will

Warum sich Hattens Rat nicht einmischen will
08.06.2023
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Warum sich Hattens Rat nicht einmischen will 08.06.2023, 16:36 Uhr Der Großteil der Ratsfraktionen und der Bürgermeister wollen sich nicht in das Aufteilen der Schüler zwischen den Standorten Sandkrug und Streekermoor einmischen. Das sei Angelegenheit der Schule. undschule Sandkr Standort Streekermoo Eine Schule mit zwei Standorten: Logo der Grundschule Sandkrug. Archiv Gemeinde Hatten - Das Team Hatten ist mit seinem Dringlichkeitsantrag zum Thema Schulbezirke im Schulausschuss des Gemeinderates gescheitert. Der Geschäftsordnungsantrag, einen zusätzlichen Tagesordnungspunkt für die Sitzung am Mittwochabend aufzunehmen, hätte eine Zwei-Drittel-Mehrheit benötigt. Für ihn stimmten jedoch nur zwei Ausschussmitglieder, elf

dagegen. Hintergrund ist ein Elternbrief der Grundschulleitung in Sandkrug, in dem Eltern gebeten werden, bis zum 9. Juli zurückzumelden, ob sie sich aus einer Sandkruger Klasse vorstellen können, ihre Kinder zukünftig in Streekermoor beschulen zu lassen. Ziel sei es, die sehr ungleichen Klassengrößen an den Standorten auszugleichen. Die Fraktion Team Hatten wollte daraufhin erreichen, dass der Schulausschuss eine Beschlussempfehlung für den Gemeinderat erarbeitet, die ein Eingreifen in bereits existierende Klassen grundsätzlich ausschließt. Der Schule überlassen Mit Ausnahme der Freien Wähler halten das die anderen Ratsfraktionen für falsch. „Die Schulleitung braucht Handlungsfreiheit bei der Klassenbildung", so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Derya Yildirim. Es gebe pädagogisch sinnvolle Gründe für solch ein Vorgehen, außerdem handele es sich bei dem Elternbrief um eine Abfrage, es werde kein Zwang ausgeübt. Grünen-Ratsfrau Susann Kügler sieht das genauso. „Es wird hier keinerlei Druck ausgeübt. Wir sollten das der Schule überlassen! Keine Dringlichkeit Bürgermeister Guido Heinisch bewertet die ganze Thematik als „nicht dringlich", es handele sich um eine schulinterne Angelegenheit. Außerdem sei bereits im Schulausschuss vom 20. April die Zielsetzung einer Aufhebung der Einzugsbereiche der Standorte Sandkrug und Streekermoor klar benannt worden: eine bessere Steuerungsmöglichkeit und eine daraus resultierende bessere Auslastung und Stärkung des Schulstandortes

Streekermoor. Von einer überraschenden Entwicklung, die nun eine Dringlichkeit erzeuge, könne nicht die Rede sein. Die Öffentlichkeit, so die Position der Verwaltung, habe ein gesichertes Recht darauf zu erfahren, dass im Ausschuss ein neuer Gegenstand zur Beratung kommen soll. Aus diesem Grund seien die Vorgaben zur Dringlichkeit streng auszulegen, insbesondere, da es sich beim Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss für Schulthemen um einen Ausschuss nach besonderen Rechtsvorschriften handele. Ferner habe die Schulleitung die Eltern lediglich angefragt und nicht darüber entschieden, ob überhaupt und welche Schülerinnen und Schüler der zukünftigen 3. Klasse an den Standort Streekermoor gehen. Grundsätzlich gelte: Es seien „Bestandskinder" an der Grundschule Sandkrug mit Standort Streekermoor angemeldet und nicht an einem bestimmten Standort. Diesen Artikel teilen oder kommentieren

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